Bienengarten in der Lebkuchenfabrik

📍 Stadt Nürnberg

🕙 2026/27

Foto: KI-generiertes Beispielbild für bienenfreundliche Pflanzen

Lebkuchen und Honig?

Aber sicher! Die Geschichte der Lebkuchen beginnt mit sogenannten “Honigkuchen”, die schon vor rund 3.500 Jahren im alten Ägypten Verwendung fanden. Auch die Nürnberger Lebkuchen, wie wir sie kennen, wurden einst mit Honig gesüßt. Und da schließt sich der Kreis, wenn auf dem Gelände einer großen Lebkuchenfabrik in Nürnberg ein Bienengarten errichtet werden soll.

Einerseits wird dieser 1.100 Quadratmeter große Bienengarten natürlich ein Hotspot der Artenvielfalt, mit Bepflanzung und Pflege, die auch anderen tag- und nachtliebenden Insekten zugutekommt. Andererseits dürfen auch Schulklassen den Bienengarten erleben, denn an zwölf Stationen werden das Leben der Bienen, deren Bedeutung für das Ökosystem sowie auch andere Insekten dargestellt. Mit einer Art “Schnitzeljagd” werden wissenswerte Inhalte spielerisch vermittelt. Und ein überdachtes Bienen-Haus enthält Ausstellungsstücke wie historische Honigschleudern oder transparente Waben.

Immer wenn die Werkstore zum Bienengarten offen sind, ist der Bienengarten aber auch öffentlich zugünglich, als Platz zum Verweilen oder Spielfläche für Familien.

 

Wirkungen

 Bildung und Bewusstsein: Fördert Wissen und Bewusstsein über Artenvielfalt und insbesondere Bienen

  Klimaanpassung und Artenvielfalt: Schafft vielfältigen Lebensraum für Insekten sowie Schatten- und Aufenthaltsflächen für Familien

  Gemeinschaft und Austausch: Schafft einen Begegnungsort für Jung und Alt

so sieht die Fläche auf dem Werksgelände von Lebkuchen Schmidt im Herbst 2025 aus

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