Unternehmerisches Engagement mit regionalen Bedarfen verbinden

Unser Klimafonds ist der gemeinnützige, kommunale Akteur für zusätzliche nachhaltige Projekte in der Metropolregion Nürnberg.

Gemeinsam mit uns können Sie vor Ort nachhaltig wirksam sein. Gerne stellen wir Ihnen bei einem individuellen Gespräch unsere Arbeit im Detail vor.

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Mitglied werden

als Förderer

Welche Aktivitäten teilen die Fördermitglieder?

Unsere Fördermitglieder unterstützen in dem Ziel, Nachhaltigkeit und Klimaschutz vor Ort zu fördern. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft erhalten sie

  • eine Urkunde
  • eine Darstellung auf der Website
  • eine Begrüßung auf Social Media
  • Informationen zu neuen Projekten (mit und ohne Unterstützungsbedarf)
  • Einladung zu unseren Veranstaltungen (z.B. zu Projekten, Nachhaltigkeitsthemen, der Mitgliederversammlung oder unserem jährlichen Netzwerktreffen bei einem Unternehmen)
  • die Möglichkeit, an weiteren Werbeformaten teilzunehmen
Wofür wird der Mitgliedsbeitrag verwendet?

Die Mitgliedsbeiträge von Unternehmen werden zu 100% für die Förderung gemeinnütziger Projekte verwendet (Stand: 2026).

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Die Beitragshöhe orientiert sich an folgenden Richtwerten:

  • Unternehmen bis 9 Angestellte, Genossenschaften, Vereine: 250 EUR
  • Unternehmen bis 250 Angestellte: 500 bis 1.000 EUR
  • Unternehmen bis 500 Angestellte: 1.000 bis 2.500 EUR
  • Unternehmen bis 1.000 Angestellte: 2.500 bis 5.000 EUR
  • Unternehmen über 1.000 Angestellte: 5.000 bis 20.000 EUR (oder umsatzabhängig nach individueller Beratung)

Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich angefordert.

Welche Werte teilen unsere Fördermitglieder?

  • Wir stehen hinter dem Pariser Klimaabkommen und setzen uns für eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter ein 
  • Wir stehen hinter den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen 
  • Wir setzen uns aktiv für die Umsetzung des Klimapaktes der Metropolregion Nürnberg ein

  • Wir erkennen Klima- und Ressourcenschutz sowie den weiteren Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen als globale und zentrale, aber auch lokale Aufgabe an. In der Zukunft und auch in der Gegenwart. 
  • Wir unterstützen den Transformationsprozess der raschen Abkehr von fossilen und nuklearen Energien hin zu erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme, Industrie und Mobilität 
  • Wir heben zusätzlich die Bedeutung der Senkung des Energieverbrauchs sowie der Steigerung der Energieeffizienz und Suffizienz hervor und setzen uns auf allen Ebenen dafür ein. 
  • Wir unterstützen den Schutz der Artenvielfalt und Biodiversität zu Boden, Wasser und in der Luft. Insbesondere auch jeweilige Maßnahmen zur Anpassung an den rapide fortschreitenden Klimawandel. 
  • Wir unterstützen regionale Wertschöpfung und gemeinwohlorientiertes Handeln. 
  • Wir engagieren uns für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte. 

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Zukunftsprogramm regional

die regionale Alternative zur CO2-Kompensation

Das eigene Zukunftsprogramm für unsere Region definieren.

Mit Ihrem Beitrag auf Basis noch nicht vermiedener CO2-Emissionen unterstützen Sie Städte, Gemeinden, Vereine und Co. effektiv bei wirksamen Maßnahmen, von denen wir alle profitieren.

Erfahren Sie mehr darüber bei unseren regelmäßigen Infoveranstaltungen (digital).

Kampagnen

zur Kombination von Spenden und Zielen

Wie kann mein Unternehmen den Angestellten die Möglichkeit geben, den Klimafonds zu unterstützen?

Mit einer Spendenkampagne können Sie zum Beispiel Ihren Angestellten die Möglichkeit geben, durch eigenen Einsatz gute Projekte bzw. unseren Klimafonds zu unterstützen. Etwa durch einen Spendenlauf, eine Verknüpfung gefahrender Radkilometer beim Stadtradeln mit Spenden des Unternehmens oder mehr.

Wie kann der Klimafonds betriebliche Kampagnen unterstützen?

Wenn Sie bspw. die Entstehung von Fahrgemeinschaften, Bewegung am Arbeitsplatz oder andere Kampagnen, die sich an Ihre Angestellten wenden, aufwerten wollen, können Sie sie mit einem Spendenanreiz verknüpfen.

Kann ich meinen Angestellten Geschenke mithilfe des Klimafonds machen?

Sie können Ihren Angestellten bei Feierlichkeiten oder Jubiläen eine kleine Aufmerksamkeit mit regionalem Mehrwert zukommen lassen und für den Klimafonds spenden. Wir stellen optional entsprechende Geschenkkarten für Spenden aus, die namentlich beschriftet sind.

Geschenkspende

Sind auch andere Kooperationen möglich?

Ja, gerne sprechen wir mit Ihnen über weitere Ideen. Wir freuen uns auf den Austausch!

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Projekte

Auswahlverfahren & Projekttypen

Welche Art Projekte kann ich über den Klimafonds unterstützen?

Die Projekte des Klimafonds stammen zu einem großen Teil von Kommunen, aber auch anderen Vereinen, Initiativen oder gemeinwohlorientierten Unternehmen.

Die bislang rund 40 geförderten Projekte umfassen eine große Bandbreite nachhaltiger Themen. Im Fokus standen bislang “Energiewende sozial & innovativ”, “Zukunftsbildung”, “Klimaanpassung”, “Natur- & Klimaschutz” sowie “Mobilität & technischer Klimaschutz”. Unter Projekte können Sie sich ein genaues Bild aller bisheriger Maßnahmen  machen.

Wie werden die Projekte ausgewählt?

Die Auswahl unserer Projekte erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. 

Zunächst werden die Projekte anhand einer Bewertungsmatrix mit gewichteten Indikatoren analysiert und Stärken sowie Schwächen definiert, etwa in den Bereichen Treibhausgaswirksamkeit, Professionalität, Langfristigkeit oder mehrdimensionaler Wirkungsmechanismen.

Darauf folgt die fachliche Bewertung durch den Vorstand.

Abschließend wird auf dieser Basis im Vergabebeirat über die Projekte beraten und eine Förderentscheidung getroffen.

Gefördert wird mittels Direktförderung aus Eigenmitteln des Fonds (80% maximale Förderquote, bei Bildungsprojekten auch bis zu 100% möglich), mittels Freigabe des Projekts fürs Fundraising oder in einem Mix aus beidem.

Wer entscheidet im Vergabebeirat über die Projekte?

Der Vergabebeirat wird zweijährig von der Mitgliederversammlung des Klimafonds gewählt. Ihm gehören Spitzenvertreter der Kommunen, gemeinnützige Organisationen sowie ein Mitglied aus dem Steuerungskreis der Metropolregion Nürnberg an. Die aktuelle Besetzung finden Sie hier.

Unser einzigartiges Förderprogramm

Klimaschutz im Klinikum

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie mit Ihrer Spende Kliniken grüner machen

UN-Nachhaltigkeitsziele

Diese Sustainable Development Goals (SDGs) bilden wir ab

Keine Armut

Etwa durch Balkon-Solarmodule für Sozialleistungsempfänger:innen (dauerhafte finanzielle Entlastung)

Hochwertige Bildung

Etwa durch fachliche und didaktische Fortbildung von pädagogischem Personal

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

Etwa durch die Unterstützung von Energiegenossenschaften oder öffentlichen Pilotvorhaben

Nachhaltige Städte und Gemeinden

Aufgrund unserer direkten Verankerung sowie Strahlkraft in den Kommunen der Metropolregion

Leben unter Wasser

Etwa durch ökologischen Landbau (derzeit kein Projekt in Umsetzung)

Kein Hunger

Zum Beispiel durch geförderte regionale Bio-Lebensmittel an Schulen (derzeit kein Projekt in Umsetzung)

Sauberes Wasser

Zum Beispiel durch natürliche und energieautarke Wasserfilter wie die sogenannten “Wässerwiesen”

Innovation und Infrastruktur

Zum Beispiel durch Unterstützung innovativer Praktiken (Narkosegasrecycling, Süßkirschen-Solaranlagen) und nachhaltiger öffentlicher Infrastruktur für z.B. Erneuerbare Energie oder E-Mobilität

Nachhaltige/r Konsum und Produktion

Zum Beispiel durch nachhaltige Alternativen im Einkauf oder der Unterstützung nachhaltiger Produktionsweisen (derzeit kein Projekt in Umsetzung)

Leben an Land

Zum Beispiel durch Unterstützung wertvoller Lebensräume oder die Wiederherstellung von Mooren (derzeit kein Projekt in Umsetzung)

Gesundheit und Wohlergehen

Etwa bewegungsorientierte Maßnahmen oder emissionsfreie Arbeitsgeräte (z.B. Lastenrad statt Diesel-Pkw auf kommunalem Bauhof)

Bezahlbare und saubere Energie

Zum Beispiel durch Solaranlagen für Vereine, als Modellprojekt im Bereich Agri-PV oder durch Balkonanlagen für Sozialhilfeempfänger:innen

Weniger Ungleichheiten

Etwa zwischen ländlichen Gemeinden und finanzstärkeren Städten in der Metropolregion Nürnberg.

Maßnahmen zum Klimaschutz

Etwa durch zahlreiche Projekte, die langfristig die Treibhausgasemissionen aus der Region reduzieren

Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Durch unsere Netzwerke zwischen Kommunen, Unternehmen, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Akteuren

Metropolregion

Mehr als Nürnberg

Was ist die Europäische Metropolregion Nürnberg?

23 Landkreise und elf kreisfreie Städte arbeiten seit 2005 für das sehr dynamische Projekt “Metropolregion” partnerschaftlich zusammen. Gemeinsam begegnen wir den Herausforderungen, die das wachsende Europa uns allen abverlangt. Die Zahl der Mitgliedskommunen ist groß, aber wohl gerade deshalb arbeiten wir organisiert und strukturiert zusammen – für das Wohl der Einwohner und das der ganzen Region.

Gemeinschaft als oberstes Prinzip

Die Metropolregion Nürnberg ist der freiwillige Zusammenschluss regionaler Akteure über administrative Grenzen hinweg. Diese Allianz eröffnet neue Chancen. Ein gemeinsamer Auftritt als Europäische Metropolregion erhöht unsere Sichtbarkeit in der Welt und ist unsere Antwort auf die Globalisierung.

Was hat der Klimafonds mit der Metropolregion zu tun?

Die Idee zum Klimafonds entstand im Fachforum “Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung” der Metropolregion. Hier vernetzen und unterstützen sich fachliche Expert:innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu den Herausforderungen in der Metropolregion. 

Infolgedessen wurden Kommunen für die Idee gewonnen und der Klimafonds für das Gebiet der Metropolregion ins Leben gerufen. 

Übrigens, kein anderer Klimafonds in Deutschland bezieht sich auf eine solch große Region und eine so hohe Bevölkerungszahl.

Welche Kennzahlen weist die Metropolregion auf?

In der Europäischen Metropolregion Nürnberg leben so viele Menschen wie in der Bundeshauptstadt Berlin. Die Metropolregion ist größer als das EU-Mitglied Slowenien und hat eine Wirtschaftsleistung vergleichbar mit Ungarn.

  • 3.600.000 Einwohner (2019)
  • 21.800 qkm Fläche
  • 150.000 Unternehmen (2019)
  • Zweitgrößter Verkehrsverbund Deutschlands
  • Zehn Naturparke (rund 50% der Fläche)
  • Drei Weltkulturerbe-Stätten
  • Drei Universitäten
  • 14 Hochschulen
  • Drei Kunst- und Musikhochschulen
  • Größte Festivaldichte Deutschlands (74)
  • Größte Brauereidichte der Welt
  • Doppelte Innovationskraft im Vergleich zum deutschen Durchschnitt (Patent-Innovations-Index 2,0)

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